{"id":39,"date":"2005-03-04T08:30:00","date_gmt":"2005-03-04T07:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.coaster.de\/?p=39"},"modified":"2005-03-04T08:30:00","modified_gmt":"2005-03-04T07:30:00","slug":"film-review-lighthouse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/notiz\/film-review-lighthouse\/","title":{"rendered":"Film-Review: Lighthouse"},"content":{"rendered":"<p class=\"mobile-post\">US-Slasher meets classic Brit-Horror. So in etwa w\u00fcrde ich pers\u00f6nlich<br \/>Lighthouse umschreiben. Lighthouse bietet wirklich alles, was ein<br \/>klassischer Slasher braucht, nur &#8211; Gott sei Dank &#8211; keine kreischenden<br \/>Teenies; das ganze dann noch gew\u00fcrzt mit etwas klaustrophobischen<br \/>Brit-Horror. Zwar ist alles in allem routiniert bewerkstelligt und die<br \/>Story wie immer recht vorhersehbar sowie Killer als auch die auf dem<br \/>Leuchtturm Gefangenen (wie immer mit Zehn-Kleine-Negerlein Effekt)<br \/>selten doof.<br \/>Apropos Killer und Gefangene &#8211; zur Story (kein Spoiler): Schiff mit<br \/>zahlreichen Gefangenen kentert, nur wenige k\u00f6nnen sich auf einen<br \/>Leuchtturm retten. Unter diesen ist ein gesuchter Killer, der &#8211; wie<br \/>sollte es auch anders sein &#8211; meuchelt. Mehr ist&#8217;s auch schon nicht. \ud83d\ude42<\/p>\n<p class=\"mobile-post\">Irgendwie erinnerte mich der Streifen ein klein wenig an die guten alten<br \/>80er, als Slasher noch wirklich Slasher waren: Ein Killer mit langem<br \/>Messer, der meist nur mit dunklem Umriss erkennbar bedrohlich durch den<br \/>Regen stampft, urpl\u00f6tzlich im Film auftaucht und hie und da die K\u00f6pfe<br \/>rollen l\u00e4\u00dft. Apropos K\u00f6pfe: Die Splattereffekte sind f\u00fcr UK-Verh\u00e4ltnisse<br \/>eher \u00fcberdurchschnittlich und bewegen sich auf typischem Slasher Niveau.<br \/>Komik gibt es eher wenig in dem Film, allerh\u00f6chstens f\u00fcr Slasher<br \/>typischen unfreiwilligen Humor (h\u00e4lt sich aber in Grenzen). Die Ideen<br \/>sind ebenfalls Slasher-typisch, aber \u00e4u\u00dferst perfekt in Szene gesetzt<br \/>(Kamera, Schnitt und Musik arbeiten perfekt zusammen) und, obwohl man<br \/>doch eigentlich alles schon vorher ahnt, \u00e4u\u00dferst spannend gemacht. Dazu<br \/>tr\u00e4gt nicht zuletzt die hervorragende Tonkulisse bei, die mittels Dolby<br \/>Digital mit allerlei Knall- und Schockeffekten gefallen kann. Die<br \/>schauspielerischen Leistungen sind gutes Mittelma\u00df, soweit ich das<br \/>beurteilen kann.<\/p>\n<p class=\"mobile-post\">Fazit: Wer Slasher liebt, den neumodischen Teenie-Abklatschen a la &#8222;I<br \/>know what you did last summer&#8220; oder &#8222;Urban Legend&#8220; aber nix abhaben<br \/>kann, f\u00fcr den ist Lighthouse genau das Richtige! Die Effekte sind recht<br \/>blutig, es gibt keine L\u00e4ngen, eher wenig und wenn dann schwachsinnigen<br \/>Dialog, eine sehr gute Atmosph\u00e4re und endlich mal wieder einen richtig<br \/>klassischen Killer, der nicht zur Gagfigur avanchiert. Ich pers\u00f6nlich<br \/>h\u00e4tte nie damit gerechnet, in diesem Jahrtausend \u00fcberhaupt noch so einen<br \/>Slasher-Horrorfilm wie er im Buche steht zu erleben &#8211; zumindest nach all<br \/>dem Teenie-Shit, der seit Scream \u00fcber die Leinw\u00e4nde flimmerte. Ein<br \/>Besuch kann also lohnen &#8211; aber unempfindliche Ohren mitbringen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Slasher meets classic Brit-Horror. So in etwa w\u00fcrde ich pers\u00f6nlichLighthouse umschreiben. 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