{"id":26247,"date":"2013-07-03T00:01:30","date_gmt":"2013-07-02T22:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.coaster.de\/wp\/?p=26247"},"modified":"2013-07-03T00:01:30","modified_gmt":"2013-07-02T22:01:30","slug":"carsharing-im-test-pfeif-aufs-auto-callabike","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/artikel\/carsharing-im-test-pfeif-aufs-auto-callabike\/","title":{"rendered":"Carsharing im Test &#8211; Pfeif auf&#8217;s Auto: CallABike"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-26251\" title=\"carsharing\" src=\"http:\/\/blog.coaster.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/carsharing.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"184\" \/>Es galt Frust abzubauen &#8211; und was macht man da besser als mit ein wenig Strampelei auf dem Fahrrad?<\/p>\n<p>Nachdem ich mit car2go nicht zum Filmfest gekommen bin und statt dessen einen Regenspaziergang gemacht habe und dann sicherheitshalber doch nochmal klassisch MVV gefahren bin, suche mir also jetzt f\u00fcr den Abschlu\u00df ein Fahrrad. Vielleicht klappt das Konzept &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carsharing\">Car- bzw. Bikesharing<\/a>&#8220; ja doch irgendwann mal, so wie man sich das vorstellt.<\/p>\n<p>Die Suche nach einem Fahrrad von &#8222;Call A Bike&#8220; war \u00fcberhaupt kein Problem. In meiner Mobility-Map waren Duzende in verf\u00fcgbar &#8211; das n\u00e4chste innerhalb von 100 Metern. Die Abdeckung mit Fahrr\u00e4dern ist mit Sicherheit immer noch die beste von allen Sharing-Angeboten. Allein in M\u00fcnchen hat Call A Bike derzeit 1.200 R\u00e4der &#8211; Spitzenreiter in Deutschland. Zum Vergleich: car2go und Drive-Now haben gemeinsam rund 600 Autos. Auch die Anmietung ist direkt und sehr simpel: Man w\u00e4hlt die Rufnummer auf dem Fahrrad, erh\u00e4lt den 4-stelligen Code zum Entsperren des Schlo\u00dfes und los gehts. Einfach, direkt und ohne Schnickschnack.<\/p>\n<p>Manchmal w\u00fcrde ich mir sowas auch beim Carsharing w\u00fcnschen, wo man zwar durch Displays sehr professionell durch die verschiedenen Schritte gef\u00fchrt wird (Schadensmeldung, Sauberkeit, Tankzustand usw.) &#8211; aber beim ersten Mal kann dieser Wust an Informationen und Besonderheiten einen schon erschlagen.<\/p>\n<p>Ich schwinge mich also auf das Rad und d\u00fcse los. Wird es mich trotz Dauerregen sicher nach Hause bringen?<\/p>\n<p>Es wird. In der Tat macht das Rad von Call A Bike einen tollen Eindruck. Es wirkt robust, stabil und ist f\u00fcr meinen Geschmack perfekt eingestellt. Der Sattel ist bequem und obwohl man ohne Zwiefel einiges an Elektronik mit sich mitf\u00fchrt (Computer, GPS und eine Batterie, von der ich mich immer frage, wie lange diese eigentlich h\u00e4lt) ist das &#8222;radeln&#8220; absolut leichg\u00e4ngig. Da war ich tats\u00e4chlich ein wenig erstaunt und f\u00fchlte mich \u00fcberraschend sicher. Der Sitz ist vielleicht etwas zu stark gefedert, aber das ist wirklich Geschmacksache. Klar, es handelt sich hierbei um ein 8-Gang-Stadtrad, mit dem man keine Trekking-Tour unternehmen wird &#8211; aber trotz Regenpiste konnte ich solide und gem\u00fctlich nach Hause sausen. Hat mir wirklich gefallen.<\/p>\n<p>Am Ende stellt man das Rad einfach wieder an einer Kreuzung ab und verschlie\u00dft es mit dem Schloss. Irritierend: Wenn man es schlie\u00dft, fragt der Computer einen noch, ob man eine Fahrpause machen m\u00f6chte. M\u00f6chte man die Buchung also Beenden muss man in Wahrheit jetzt &#8222;Nein&#8220; dr\u00fccken. Tats\u00e4chlich reicht es wohl, nach dem Zuschlie\u00dfen einfach garnichts mehr zu machen, um die Buchung zu beenden &#8211; nur wer wirklich Pausieren m\u00f6chte, muss aktiv reagieren. Ist vermutlich gut gemeint, aber mich w\u00fcrde nicht wundern, wenn da am Ende Fahrer durch die Fragenkonotation aus Versehen eine Pause buchen.<\/p>\n<p>Ein Rad kostet die Minute 8 cent, ein ganzer Tag 15 Euro. Bahncard-Besitzer erhalten Verg\u00fcnstigungen. Wer bereit ist, einen Monatsbeitrag zu zahlen, erh\u00e4lt die ersten 30 Minuten gratis. Das find ich garnicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass ich fast jeden Tag mit dem Rad in die Arbeit fahre und immer unter 30 Minuten bleibe. Direkt eine \u00dcberlegung wert! F\u00fcr meine Heimfahrt bezahle ich am Ende 0,96 Euro. So billig schafft es kein MVV-Ticket.<\/p>\n<p>In M\u00fcnchen ist CallABike wirklich eine Alternative. In anderen St\u00e4dten stellt der Betreiber (die Deutsche Bahn) zunehmend auf Stationsbetrieb um. Dann k\u00f6nnen Fahrr\u00e4der nur noch an bestimmten Stationen entliehen und abgegeben werden. In meinen Augen machen solche Konzepte die komplette Sharing-Idee zunichte. Ohne Flexibilit\u00e4t kann ich auch gleich mit dem \u00d6NV fahren. Ich hoffe ernsthaft, CallABike macht diesen Schritt nicht auch in M\u00fcnchen, wo das System vor nunmehr 13 Jahren seinen Anfang nahm.<\/p>\n<p>Umso besser, dass DriveNow als n\u00e4chster Anbieter weiterhin das Stadtgebiet-Prinzip verfolgt und man somit \u00fcberall Autos anmieten und abstellen kann. Wie war der Erfolg bei BMWs Carsharing-Modell? Morgen dazu mehr!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[<a href=\"https:\/\/www.callabike-interaktiv.de\">Bei CallABike anmelden<\/a>]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es galt Frust abzubauen &#8211; und was macht man da besser als mit ein wenig Strampelei auf dem Fahrrad? 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