{"id":12749,"date":"2011-03-31T00:08:35","date_gmt":"2011-03-30T22:08:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.coaster.de\/wp\/?p=12749"},"modified":"2011-03-31T00:08:35","modified_gmt":"2011-03-30T22:08:35","slug":"was-passiert-jetzt-wirklich-in-fukushima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/artikel\/was-passiert-jetzt-wirklich-in-fukushima\/","title":{"rendered":"Was passiert jetzt wirklich in Fukushima?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.coaster.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Fukushima-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-12751\" title=\"by wikipedia\" src=\"http:\/\/blog.coaster.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Fukushima-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Ich \u00e4u\u00dfere mich ja relativ ungern zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, weil dar\u00fcber in aller Regel einfach schon genug auf so ziemlich allen anderen Seiten diskutiert wird. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Informationspolitik aller Medien bez\u00fcglich Fukushima schon ein wenig genervt hat.<\/p>\n<p>Ich mein, ich bin es ja gewohnt, dass diese uns\u00e4gliche &#8222;Es-Muss-Kurz-Sein-Und-Es-Muss-Jeder-Verstehen&#8220;-Einstellung sachliche, tiefergehende Ausseinandersetzungen im Fernsehen schon seit jeher verhindert. Aber sich \u00fcber die (zweifelsohne unzumutbare) Informationspolitik von Betreiber TEPCO aufzuregen oder mich vor &#8222;hochgef\u00e4hrlichem Plutonium&#8220; zu warnen &#8211; und dann nicht mal selbst in der Lage sein, mir zu erkl\u00e4ren, was genau denn da nun eigentlich passiert, ist eigentlich ein Armutszeugnis. In der Konsequenz informiere ich mich \u00fcber das Ganze eigentlich nur noch aus Physik- und Atomenergie-Blogs. Zugegeben: Ich bin der gr\u00f6\u00dfte Chemie-Depp auf Erden, hatte im Abiturzeugnis da ne Bomben F\u00fcnf, aber selbst ich kann mit den Erkl\u00e4rungen, die ich da finde, mehr anfangen als mit Allem, was da in den Nachrichten durchtickert. Also kann es doch nicht so schwer sein, hier mal ein wenig zu recherchieren und dem Zuschauer die Zusammenh\u00e4nge zu erkl\u00e4ren, oder?<\/p>\n<p>Ich mein, irgendwann muss sich doch selbst der d\u00fcmmste Zuschauer verarscht vorkommen, wenn die Medien am einen Tag eine &#8222;Stabilisierung&#8220; vermelden und am n\u00e4chsten Tag ne vermutete Kernschmelze best\u00e4tigt wird. Ich kann das jedenfalls nicht mehr ernst nehmen. Mein absolutes (wom\u00f6glich kaum die gesamte Tragweite und\/oder Fakten abdeckendes) Laienverst\u00e4ndnis davon ist derzeit jedenfalls Folgendes:<\/p>\n<p>Ein Erdbeben in Japan f\u00fchrt zur Notabschaltung der Kernreaktoren in Fukushima Daiichi. Der darauf folgende Tsunami verw\u00fcstet die Wasserpumpen. Das ist bl\u00f6d, weil die zur K\u00fchlung der Brennst\u00e4be ben\u00f6tigt werden. Die enorme Hitze der Brennst\u00e4be l\u00e4sst das K\u00fchlwasser verdampfen. Es entstehen radioaktive Spaltprodukte und Wasserstoff, die erst Mal im Reaktorgeb\u00e4ude verharren. Wenn das Wasser komplett verdampft, droht eine Schmelze der Kerne, weil die zu hei\u00df werden, und damit ein GAU mit Freisetzung hoher Radioaktivit\u00e4t. Das gilt es zu verhindern.<\/p>\n<p>In Tschernobyl hat man damals N\u00e4gel mit K\u00f6pfen gemacht und den kompletten Reaktor von allen Seiten in einem M\u00f6rdertempo einbetoniert. Die geschmolzenen Brennst\u00e4be und die freigewordene Radioaktivit\u00e4t wird dadurch abgefangen. Nachteil: Der Reaktor ist noch f\u00fcr Jahrzehnte verstrahlt und der Sarkophag muss dicht halten. In Tschernobyl wurde der Beton nach einigen Jahren br\u00fcchig und musste erneuert werden.<\/p>\n<p>In Fukushima entschied man sich f\u00fcr etwas anderes: Man versuchte, die Wasserk\u00fchlung wieder in Gang zu setzen. Vorteil: Wenn man die Brennst\u00e4be zum Abk\u00fchlen bringt, wird keine oder nur sehr geringe Radioaktivit\u00e4t freigesetzt und man legt den Reaktor dann einfach still, das Brennelement wird in einem Castorbeh\u00e4lter davongekarrt und gut ist. Nachteil: Wenn es nicht klappt und das Ding trotzdem schmilzt, dann fehlt einem eben genau jeder Beton-Sarkophag, der die radioaktive Pampe festh\u00e4lt. Au\u00dferdem muss der Reaktor \u00fcber einen riesigen Zeitraum gek\u00fchlt werden. Das hei\u00dft konkret: Der Reaktor bleibt \u00fcber Monate ein Gef\u00e4hrdung. Es darf kein Fehler unterlaufen.<\/p>\n<p>Die etwas l\u00e4cherlichen Bespr\u00fchversuche aus der Luft \u00fcbersehen wir mal geflissentlich. Je nach Zustand des Reaktors k\u00f6nnen da 2 bis 4 Liter Wasser pro Sekunde verdampfen. Das ist mit Bespr\u00fchung kaum\u00a0 aufzuholen. Nat\u00fcrlich kann man aber in die Reaktoren Meerwasser hineinpumpen. Problem: Das Gas und die radioaktiven Spaltprodukte im Reaktor haben bereits einen hohen Druck aufgebaut. Wenn unten Wasser rein soll, muss der Druck abgelassen werden. Genau das hat TEPCO nun gemacht.<\/p>\n<p>Hier ist der erste umstrittene Punkt: Ist es zul\u00e4ssig, dass eine Firma wissentlich radioaktiv verseuchte Luft aus dem Reaktor abl\u00e4sst? TEPCO hat sich vermutlich daf\u00fcr entschieden, weil der Wind die radioaktive Pampe zu dem Zeitpunkt Gott sei Dank aufs Meer trieb. Die erh\u00f6hten radioaktiven Werte unmittelbar nach der Explosion lassen sich wohl auf diese (vors\u00e4tzliche?) radioaktive Verseuchung durch Spaltpartikel in der Luft zur\u00fcckf\u00fchren. Zus\u00e4tzlich reagiert nat\u00fcrlich auch der Wasserstoff &#8211; es gibt eine Wasserstoffexplosion: Die Explosionen, die wir dann alle im Fernsehen gesehen haben.<\/p>\n<p>Wenn ich den Rest dann bei den verschiedenen Atomphysik-Blogs richtig verstanden habe, dann ist der n\u00e4chste kritische Punkt, dass die Reaktoren mit dieser gewagten Aktion de facto freiliegen. Physiker Kai Petzke schreibt z.B. auf gau-japan.de: &#8222;Wozu ein Containment wenn man nach dem Verlust der K\u00fchlung alle Schleusen \t    \u00f6ffnet und den radioaktiven Dampf direkt rausbl\u00e4st? Da \t    h\u00e4tte man auf die hohen Kosten f\u00fcr zus\u00e4tzliche Metall-H\u00fclle \t    und Containment rund um den Reaktor auch gleich verzichten \t    k\u00f6nnen. Die Reaktoren in Fukushima sind faktisch offen. Nur \t    die Brennelementh\u00fclsen trennen ihren hochradioaktiven Inhalt \t    noch von der Umwelt.&#8220;<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, nachher ist man immer schlauer, aber so ganz kann ich die Entscheidung auch nicht verstehen. Irgendwie wirkt es so, als wollten die TEPCO-Leute um jeden Preis eine Kernschmelze und einen Sarkophag wie in Tschernobyl verhindern, der die Bev\u00f6lkerung dauerhaft an den Unfall erinnert h\u00e4tte. Man hat wohl alles darauf gesetzt, die Reaktoren mit Wasser schon irgendwie gek\u00fchlt zu bekommen. Tats\u00e4chlich gab es aber wohl eine ganze Reihe unsch\u00f6ner Kettenreaktionen, die die Lage zunnehmend verschlimmerten. Nur ein Auszug:<\/p>\n<p>So hat man einige Zeit sp\u00e4ter hochradioaktives Wasser um die Reaktoren entdeckt. Das war die eine Phase, wo einige Mitarbeiter mit Verbrennungen an den F\u00fc\u00dfen in die Klinik eingewiesen wurden. Abgesehen davon, dass ich etwas geschockt bin, wie man (scheinbar Leih-)Mitarbeiter ohne ausreichende Schutzkleidung durch meterhohes Wasser waten lassen kann, bedeutet die nachtr\u00e4gliche K\u00fchlung des Reaktors mit Wasser auch, dass das Wasser auf keinen Fall mit partiell geschmolzenen Brennst\u00e4ben in Ber\u00fchrung kommen darf. Nun ist es aber in Reaktor 3 zumindest zu einer partiellen Kernschmelze gekommen. Bei der Reaktion des Wassers mit den (teilweise) zerst\u00f6rten Brennst\u00e4ben wird das Nukloid Cer-144 freigesetzt &#8211; ein Problem, dass ohne die Wasserl\u00f6sung in Fukushima, z.B. in Three Miles Island, nicht auftritt, da dort die Nukloide als Jod und C\u00e4sium in Dampf aufgehen. Die hohe Konzentration von Cer-144 im Wasser belegt, dass die Brennstoffh\u00fclsen also nicht mehr intakt sind, die Kernschmelze eingesetzt hat.<\/p>\n<p>Problematisch ist beim Cer-144 die lange Halbwertszeit von \u00fcber 9 Monaten, so dass die Temperaturen in den n\u00e4chsten Monaten weiterhin nicht abnehmen werden. Genau das ist das oben besprochene Problem: Hier muss \u00fcber Monate ohne Unterbrechung gek\u00fchlt werden. Ebenfalls problematisch: Das hochradioaktive Wasser darf nicht in den Boden sickern, sonst hat man ein richtiges Problem. Radioaktivit\u00e4t in Dampf hingegen verteilt und zerstreut der Wind einigerma\u00dfen in der Luft und kommt erst durch Regen wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Besonders problematisch wurde die Wasserk\u00fchlung in Block Nummer 4. Dort wurden scheinbar Brennelemente (sprich: Atomm\u00fcll) im Abklingbecken gelagert. Das Abklingbecken wird genutzt, um die Brennelemente auf eine Temperatur zu bringen, damit man sie in einem Castorbeh\u00e4lter schlie\u00dflich in ein Endlager bringen kann. Der Reaktor selbst war dort aus. Vielleicht war das der Grund, warum sich niemand so richtig mit diesem Geb\u00e4ude besch\u00e4ftigt hatte. In den Medien ging es mir jedenfalls glimpflich ab.<\/p>\n<p>Problematischerweise wurden besagte Brennelemente erst vor einiger Zeit in das Abklingbecken gelegt, waren also immer noch sehr hei\u00df. TEPCO hat sich zun\u00e4chst gegen eine K\u00fchlung am Abklingbecken entschieden &#8211; von ein paar Bespr\u00fchaktionen aus der Luft abgesehen. Sie haben Geb\u00e4ude 4 jedenfalls m\u00f6glichst aus dem Sichtfeld der \u00d6ffentlichkeit gehalten und sich um die Reaktoren gek\u00fcmmert. Trotz mehrfacher internationaler Nachfragen, wieviel Wasser denn das Abklingbecken umfasse und ob die Menge f\u00fcr die K\u00fchlung der Brennelemente gen\u00fcge, scheint TEPCO auch darauf nicht wirklich reagiert zu haben. Strahlenforscher waren also gezwungen, zu sch\u00e4tzen und zu rechnen, wie lange das Wasser im Abklingbecken wohl noch ausreichen w\u00fcrde, bevor es komplett verdunstet ist.<\/p>\n<p>Einige Berechnungen fielen dabei schockierenderweise genau mit dem Tag zusammen, als das bislang unbeachtete Geb\u00e4ude 4 dann explodierte. Es spricht daher alles daf\u00fcr, dass dort eine Kernschmelze regelrecht provoziert wurde. Es bleibt also die Frage, wieviel Sinn die Wasserl\u00f6sung macht, wenn man 3 Reaktoren k\u00fchlt und den 4. langsam hei\u00df laufen l\u00e4sst. TEPCO gab hierzu lediglich an, dass die Strahlenwerte um Geb\u00e4ude 4 zu hoch seien. Ein trauriges Indiz, dass nur erneut daf\u00fcr spricht, dass die Brennst\u00e4be dort zum Zeitpunkt der Explosion einfach frei lagen.<\/p>\n<p>Irgendwie schockiert mich am meisten, dass ich von diesem Aspekt in den Medien kaum etwas mitbekommen habe.W\u00e4hrend f\u00fcr zahlreiche Atomphysiker per Ferndiagnose wohl schon l\u00e4ngst klar war, dass dort jetzt eine nukleare Kettenreaktion passiere, hie\u00df es im Fernsehen immer noch, man k\u00e4mpfe gegen die drohende Kernschmelze. Ja, gegen die k\u00e4mpfte man &#8211; aber eben nicht im Geb\u00e4ude 4, wo immer noch Atomm\u00fcll lagerte. F\u00fcr mich f\u00e4ngt sp\u00e4testens hier Desinformations-Politik an. Sehr unheimlich ist, dass die enormen W\u00e4rme bei Block 4 zwischen zeitweise 100 bis 1000\u00b0C mittlerweile auf &#8222;ertr\u00e4gliche&#8220; 40\u00b0 abgeflaut ist. Einige Physiker nehmen dies als Anzeichen daf\u00fcr, dass die brach liegenden Kernelemente nun geschmolzen sind und irgendwo auf dem Gel\u00e4nde rumflie\u00dfen oder sich m\u00f6glicherweise durch das Geb\u00e4ude unbemerkt in den Boden fressen.<\/p>\n<p>Wie gesagt: Nachher ist man immer schlauer, aber mir scheint, dass die Stimmen, die alle f\u00fcr eine Sarkophag-L\u00f6sung nach Tschernobyl-Vorbild gestimmt haben, nicht ganz unrecht mit ihren Argumenten hatten. Konsequenz: Radioaktivit\u00e4t in der Luft, Radioaktivit\u00e4t im Wasser, keine ausreichende K\u00fchlung bei allen Reaktoren und eine katastrophale Informationslage &#8211; und Monate die noch gearbeitet werden muss, um das Schicksal abzuwenden &#8211; mit enormen Risiken, es nicht zu schaffen. Klar, Fukushima ist kein Tschernobyl, aber auch kein Three Miles mehr.<\/p>\n<p>Zusammenfassend hab ich selbst bei den sehr sachlichen Abhandlungen wenig Beruhigendes finden k\u00f6nnen. Dass TEPCO ihre &#8222;Erfolgsmeldungen&#8220; der ersten Wochen da nicht selbst langsam peinlich werden, besch\u00e4mt schon ein wenig. Solche PR-SuperGaus wie fehlerhafte Mess-Ablesung spricht da ebenfalls B\u00e4nde. Trotzdem: TEPCO scheint es um jeden Preis selber machen zu wollen. Ernsthaft, ich respektiere die &#8222;Ich hab&#8217;s versaut, ich r\u00e4um&#8217;s auch wieder auf&#8220;-Mentalit\u00e4t &#8211; aber mittlerweile lese ich das was passiert ja teilweise schon VOR dem Eintreten auf irgendwelchen Blogs. Es kann nicht angehen, dass bei einer derma\u00dfen gro\u00dfen Katastrophe ein einzelner Betreiber, der die Lage in keinster Weise im Griff hat und scheinbar Fehler macht, die zahlreiche Experten vorweg besser absch\u00e4tzen k\u00f6nnen, weiterhin versucht, die Sachen selbst zu l\u00f6sen und dabei die Katastrophe nur immer noch mehr verschlimmert.<\/p>\n<p>Vielleicht geh ich da zu hart ins Gericht, und ich bin mit Sicherheit kein Freund von \u00fcbertriebener Panikmache &#8211; aber in so einer Situation geht verl\u00e4ssliche Information zum Treffen der richtigen Entscheidungen einfach \u00fcber Alles. Und genau die kriegen wir nicht. Weder von den Regierungen und schon gar nicht vom Betreiber. Klar, meine Aufgabe ist es nicht, schlie\u00dflich bin ich kein Atomexperte. Aber diejenigen, die sich dort auskennen, m\u00fcssen endlich auch angeh\u00f6rt werden. Ich kann daher Kai Petzke nur zustimmen, wenn er schreibt: &#8222;Dass TEPCO schon an \t    einer Strahlenmessung scheitert, verhei\u00dft nichts gutes. \t    Es bleibt zu hoffen, dass \t    TEPCO endlich mehr in- und ausl\u00e4ndisches Expertenwissen \t    hinzuzieht, und alle, wirklich alle, verf\u00fcgbaren Informationen \t    klar auf den Tisch legt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Foto: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Fukushima-1.JPG&amp;filetimestamp=20080220053727\">wikipedia<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Ich lese meine Artikel nicht mehr Korrektur. Auch nicht die langen. ;-))<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich \u00e4u\u00dfere mich ja relativ ungern zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, weil dar\u00fcber in aller Regel einfach schon genug auf so&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[2,10],"tags":[1511,1863,4105],"class_list":["post-12749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-gesellschaft","tag-erdbeben-in-japan","tag-fukushima","tag-reaktor"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12749\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruen-wald.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}